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alte Holzkrone auf. Das ist mehr als nur einsichtbares Symbol nach außen. Es zieht einen Schlussstrich unter die Zimmerarbeiten im Dachstuhl.
Die Sanierung ist damit aber längst noch nicht zu Ende. Bürgermeister Peter Dolderer hofft, dass die Arbeiten bis 2009 abgeschlossen sind. Dann soll die Grundschule
Kochendorf wieder einziehen. Die beiden vierten Klassen weichen derzeit in zwei Container bei der Linden-berghalle aus. Die anderen Klassenstufen haben Unterricht im benachbarten Schulgebäude.
Rund 3,5 Millionen Büro haben Bürgermeister Dolderer und Stadtbaumeister Enno Loose veranschlagt. Doch das Schloss hält immer wieder Überraschungen bereit. Angenehme, wie etwa
die Malereien an den Wänden aus dem frühen 17. Jahrhundert, die unter dem Putz verborgen sind. Aber eben auch unerwartet große Risse im Gewölbekeller. „Und die Sandsteine im Giebelbereich waren kaputter als erwartet",
sagt Loose. Dazu hatten sich Hausbocklarven im Gebälk eingenistet. „Die sind viel gefährlicher als der Holzbock", sagt Zimmermann Frodermann.
Um wie viel tiefer die Stadt jetzt in die Tasche greifen muss, rechnet Architekt Wahrmut Stehle derzeit noch aus. „Die Finanzierung bereitet uns großen Kummer", sagt
Dolderer.
Das Stadtoberhaupt schätzt die Mehrkosten auf rund 200 000 Euro. Geld, das die finanziell gebeutelte Salzstadt nicht hat. Dolderer will deshalb nicht nur Arbeiten wie den Einbau
der Heizung verschieben. Er will auch beim Landesdenkmalamt und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg an- klopfen.
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